Erste Gedanken zur Programmierung

Die Ideen für Zetake reifen immer weiter und langsam wird es Zeit sich um die Programmierung zu kümmern. D.h.nicht mit dem Programmieren anzufangen, sondern sich zu überlegen wie man programmieren möchte.

Nach einigen Grübeln habe ich mich für folgendes entschieden.

  • PhP 5, MySql,und Ajax
    PhP 5 bietet jetzt endlich die Objektorientierung, die man für anständiges Borwsergame zwingend benötigt. Kleine Projekte kommen auch ohne aus, aber große Projekte sind doch wesentlich besser zu verwalten, wenn man die Hifle von Interfaces und Abstracten Klassen nutzen kann. Meine letzten Projekte habe ich zwar noch mit PhP4 programmiert, aber PhP4 ist inzwischen veraltet. Mit Hilfe von Ajax kann ich die Navigation und Bedienung wesentlich angenehmer gestalten. Seiten müssen nicht mehr komplett neugeladen werden, sondern mit Hilfe von Asynchronen Anfragen müssen nur Ergebnisse erneuert werden.
  • PhPEdit als Editor
    PhPEdit ist ein IDE (Integrated Development Environment), also ein Editor, der alles zum PhP programmieren mitbringt. Man braucht zum Testen kein Webserver und hat jede menge Funktionen, die einem das Leben einfacher machen. Hauptgrund für PhP-Edit ist aber die Debuggerfunktion. Damit lassen sich Zustände während der Ausführung überprüfen und somit das finden von Fehlern um ein Vielfaches beschleunigen. Der Anfänger würde sich hier mit Hilfe von prints von Variablen helfen. Dies hat aber den Nachteil, dass man diese erstmal einbauen muss und zweitens den Code erst ändern muss, um ihn später wieder zurück zu ändern. Der Debugger von PHPEdit macht das alles für euch.
  • Framework
    baut man sein Spiel auf einen Framework auf oder fängt man bei null an? Für das Framework spricht ganz klar die Tatsache, dass das Framework schon sehr fehlerbereinigt ist und einem viel Arbeit beim Programmieren abnimmt. Dagegen spricht die Tatsache, dass es einem Freiheiten wegnimmt und eine gewisse Eingewöhnung benötigt. Für Anfänger ist das Framework aufjedenfall die bessere Wahl. Ich habe noch kein überzeugendes gefunden und werde meine Hilfsklassen wahrscheinlich selber schreiben. Damit habe ich dann die volle Kontrolle (und auch Verantwortung) für Design und Sicherheit.
  • SVN
    Eine weitere gute Eigenschaft von PHPEdit ist, dass das SVN (Subversion System) bereits integriert ist. Ansonsten ist es unabdingbar, seinen Fortschritt in gewissen Abständen in verschiedenen Versionen zu sichern und somit später jederzeit die Möglichkeit zu haben “zurück zu springen”. Man stelle sich nur mal vor, man löscht ausversehen eine Datei oder hat einen Fehler implementiert, den man einfach nicht mehr rausbekommt. Bevor man an diesen Stellen verzweifelt, springt man einfach einen oder zwei Tage zurück zu einer früheren Version. Man muss seinen Fortschritt ja nicht komplett wegschmeissen, kann aber gut vergleichen, was sich genau und wo verändert hat. Ich kann nur sagen ab mehr als 1000 Zeilen ist SVN sehr wichtig.

2 Kommentare zu „Erste Gedanken zur Programmierung“

  1. Someone sagt:

    Huhu,

    ich bin über http://www.browsergame-index.de/ auf deine Seite gestoßen. Finds sehr interessant was du geschrieben hast. Inbesondere weil ich mal in das Thema Browsergame-Entwicklung reinschauen möchte. Ich bin beruflich Softwareentwickler, aber habe da nur mit typischer Unternehmenssoftware zu tun. Dabei ist Spieleentwicklung schon immer kleiner Traum von mir :) Und Browsergames bieten noch am ehesten die Möglichkeit was dabei zu verdienen.

    Zu SVN kann ich als Quellcode-Verwaltungssystem voll zustimmen. Wir benutzen es auch auf Arbeit für große Projekte und es hat sich bisher als positiv erwiesen. Vor allem ist es relativ schlank und einfach gehalten bietet aber alle wichtigen Funktionalitäten einer Quellcode-Verwaltung. Natürlich gibt es noch bessere Systeme, aber die werden unübersichtlich und aufgebleht. SVN ist daher schon ein sehr gute Wahl, vor allem für solche Projekte.

    In Sachen Framework würde ich nach Möglichkeit immer auf ein vorhandenes zurückgreifen. Natürlich hast du die volle Kontrolle, wenn du dir selbst ein “kleines” Fx programmierst. Du musst allerdings den Zeit- und Wartungsaufwand sehen. Vor allem wirst du teilweise das Rad neu erfinden müssen, was eigentlich vermieden werden sollte. Die Zeit kann sinnvoller genutzt werden. Ein Framework ist meistens schon stabil und bugfrei, allerdings kann einem auch da ein unglücklicher Bug in die Quere kommen. Aber im Prinzip ist das bei einem fertigen Fx unwahrscheinlich. Ich würde daher immer versuchen auf fertige kostenlose Dinge zurückzugreifen.

    Von PHP und Ajaxhabe ich keinen Plan. Allerdings ist objektorientierung aus meiner Sicht heutzutage ein Must-Have. Richtige Projekte, wozu ich ein Browsergame in deinem Umfang zählen würde, sind prozudural nur schwer zu überblicken und zu verwalten. OOP bietet soviele Vorteile, dass ich selbst bei kleinen Tools die Entwicklung in einer prozeduralen Sprache nicht mehr nachvollziehen kann :) Nagut, die Performance mag noch ein Grund sein, aber auch der so ziemlich einzige.

    Naja, ich wünsch dir auf jeden Fall viel Spaß & Erfolg… :)

  2. admin sagt:

    Danke für den Kommentar. Ich hatte eine weile an Ruby on Rails gedacht. Ist eigentlich auch nur ein Framework und es ist verdammt noch mal sehenswert. Aber ich liebe die Kontrolle und fertige mir lieber etwas eigenes an.

    Trotzdem Danke für deinen interessanten Gedankengang.

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